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Die
folgenden Tutorials können keine vollständige Abhandlung des Themas sein,
eher schon eine Dokumentation eigener Erfahrungen und Experimente, welche
Anderen den Einstieg in die komplexe Materie erleichtern soll.
Allerdings dürften die Tutorials recht umfangreich werden, da geplant
ist, sehr detailliert vorzugehen. Sinnvollerweise beziehen sich die Tutorials
z. T. auf praktische Beispiele u. a. in Testdrive
oder No Movies,
wobei der Testdrive eigentlich völlig veraltet ist (der Real Player
hat ausgedient ... - und Windows Media hat auch wenig Zukunft).
Noch vor
wenigen Jahren war die Entscheidung, auf der eigenen Homepage Audio und
Video anzubieten, sehr leicht zu treffen: mit Real und Quicktime gab es
2 Formate (GIF-Animationen waren damals noch eine wichtige Option für
Bewegtbilder!), und mit Windows Media Video bot Microsoft effizientes
Webvideo an. Real bekam die Dateien kleiner als Quicktime und Winmedia,
und der Producer Basic war kostenlos; also wurden Realvideos wie Bilder
auch zum Download in Webseiten eingebunden, welche mit dem gleichfalls
kostenlosen Player abgespielt werden konnten. Die Möglichkeit des HTTP-Streamings
wurde nirgends erklärt, Server-Streaming schon, aber so ein Realserver
war teuer. Achja, die Bildqualität war natürlich grausig schlecht (oder
der Download dauerte ewig, so ganz ohne DSL). Quicktime wurde von Mac-Usern
bevorzugt, denn auf dem Mac war QuicktimePro schon drin, zudem war Quicktime
tatsächlich leicht zu handhaben.
Heute ist
alles besser: die Mehrzahl der Internetsurfer nutzt DSL, und - es gibt
mit Winmedia und
Flashvideo nur noch 2 relevante Videoformate für Webvideo.
Soweit die gute Nachricht. Denn es gibt nach wie vor eine Menge - auch
neuer - Problemzonen:
1. Beschränkungen bei den Produktionswerkzeugen für Flash/FLV-Video
2. Weiterhin Inkompatibilitäten der Formate FLV, Windows Media, Real und
Quicktime
3. Immer noch die Bandbreitenproblematik und damit die Notwendigkeit,
beim Encoding das letzte Quentchen Qualität herauszuholen
4. Inkompatibilitäten bei der Darstellung in den verschiedenen Browsern
5. Schlechte Dokumentation und Literatur zum Thema - ohne profunde HTML-Kenntnisse
bleibt Videostreaming völlig unverständlich. Das
Web 2.0 verspricht hier eine Vielzahl an Lösungen
- doch die sind reduziert und gerne hakelig - der Webvideoproduzent gibt
hier eine Menge Kontrolle aus der Hand & findet seine Filme plötzlich
in einer unübersehbaren Flut von Videomüll wieder. Das muss
man aushalten können.....
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Aktuell
gibt es also 2 Videoformate, die Sinn machen:
Windows
Media und Flashvideo
Nachdem ich die Möglichkeiten der Einbindung von Windows Media
ziemlich ausgereizt habe (und es hat ja sehr gut funktioniert), verspricht
Flash Video noch mehr Möglichkeiten, vor allem wenn das altbekannte
Flash-Autorenwerkzeug ins Spiel kommt.... Netterweise ist dies bei den
Adobe Video Bundles dabei.
Die Tutorials
zu Realvideo und Quicktimevideo sind jetzt im Tutorialarchiv
zu finden. Dort wird das alte Wissen erst mal zwischengelagert. Immer
noch interessant, um die Entwicklung von Webvideo zu verstehen!
Hier
wird jeweils das Encoding und die HTML-Einbindung beschrieben, außerdem
die Playerkonfiguration und all die nervenden Einschränkungen und Hakligkeiten
(die größten Gemeinheiten kann man in StupidBad
und den "Irritationen"
nachlesen).
Aktuell
sind die MPEG4-Videocodecs interessant, weil hier endlich die Qualität
stimmt. Dasselbe gilt für MPEG2, das mit der Einführung von
DVB-T erheblich an Bedeutung gewonnen hat.
Steigt dann auch noch weiter die DSL-Bandbreite, wäre zumindest technisch
qualitativ hochwertiges Video möglich.
Hintergrundwissen
z.B. zu Videoformaten und Codecs hier,
zu MPEG-4 hier und zu
DivX gibt es hier
Das wichtige
Freewaretool Virtual Dub ist jetzt
auch beschrieben.
Ein Tutorial
beschäftigt sich mit dem einfachen MPEG2-Schnitt mit
Freewaretools: Video-DVD in MPEG2 umwandeln
Ich belasse diese Tutorials erstmal (sie sind 4 Jahre alt), die Problemlage
hat sich hier verbessert, da die meisten aktuellen Schnittprogramme MPEG
2 relativ sauber schneiden und konvertieren können. Ein Tutorial
zu MPEG Streamclip ist in Vorbereitung, - & da wartet schon HDV-Video
auf den strapazier-fähigen Videofilmer..... die MPEG4-Codecs werden
die Zukunft von Digitalvideo und Webvideo dominieren!
6 das bedeutet neue Varianten, um auf meinen Nerven herrumzutrampeln.......
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