| Probleme
mit Interlacing (Halbbild- oder Zeilensprungverfahren) |
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Das sog.
Halbbildverfahren resultiert noch aus den technischen Beschränkungen in
der Anfangszeit des Fernsehens. Die Technik war noch nicht in der Lage,
den Elektronenstrahl so schnell über den Bildschirm zu lenken, dass kein
Flimmern entsteht. Die Netzfrequenz war ein billiger Taktgeber und so
betrug die tatsächlich eingesetzte Bildwechselfrequenz zunächst
25 Bilder pro Sekunde. Ein Problem
wird die Halbbildtechnik erst, wenn der Computer eingesetzt wird,
da VGA-Monitore das Bild nicht interlaced sondern progressive aufbauen
- sie verwenden statt Halbbildern also Ganzbilder. |
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Diese Kammartefakte schauen nicht nur übel aus (z. B. Gesichter in Bewegung werden völlig verzerrt), sondern kosten auch unnötig Bandbreite bei der Kompression. Anmerkung: Bereits beim Editing kann es bei Nutzung verschiedener Tools Probleme geben, da zwar die Firewireschnittstelle und DV genormt sind, die einzelnen Editingtools aber verschiedene (und verschieden bezeichnete!) Halbbildreihenfolgen haben. Beim Rendern kann da so einiges durcheinander kommen! Zurück zum
Streaming: Anmerkung:
In der alten analogen Technik wäre diese Auflösung jämmerlich, sie entspräche
ziemlich genau der Bildqualität eines Standbilds, das von einem Videorecorder
auch in S-VHS immer nur als Halbbild dargestellt wird. Böse Erfahrungen mit dem Encoder 9 lassen den Schluss zu, dessen Deinterlacefilter nicht zu vertrauen! Als korrektes Anzeige- und Konvertierungstool hat sich Virtual Dub herausgestellt, dessen Deinterlacefilter das Problem lösen. |
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