Encoding mit dem Helix Producer Basic |
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| Dieses Fenster wird der Nutzer des Helix Producers öfter mal sehen. Der kostenlose Helix Producer Basic (praktisch Real Producer 9) hält einige Fallen in Form von deaktivierten oder eingeschränkten Funktionen bereit. Näheres hier | ||
| Doch
zurück zum Beginn... Im Haupteinstellfenster wird zunächst der Input bzw. das Gerät dafür festgelegt: typischerweise ist dies eine Videodatei (AVI oder Quicktime), die über den Button "Browse" festgelegt wird. |
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| Dieses
Video sollte bereits die Framegröße der Ausgangsdatei haben, da die Basic-Version
nicht skalieren kann. Tipp:Eine Möglichkeit wäre hier die kostenlose Videosoftware MovieXone, die zwar bei komplexen Schnittaufgaben sämtliche Nerven zerrüttet, die einfache Skalierung eines Videos aber mit einer Vielzahl von Optionen durchaus bewältigt. Dies passiert im Fenster Renderer einrichten: |
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Von den Kompressionsoptionen sollte keine gewählt werden, um die bestmögliche Bildqualität für das folgende Komprimieren zu erhalten. Das AVI-File wird übrigens ganz schön groß...
PS: Die Screenshots
sind aus dem ähnlichen (aber nicht kostenlosen) MovieDV. |
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| Zurück
zum Helix Producer: Unter Devices könnten die entsprechenden Capturegeräte für Live-Aufzeichnung ausgewählt werden (Sound ist fast immer möglich, Video nur mit eigens installierter Capturekarte). Über "Source Properties" können die Eigenschaften des zu komprimierenden Videos noch mal überprüft werden: |
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| Der
Helix Producer verwendet die Begriffe "Job" für eine Komprimierung
und "Audiences" für die verschiedenen Komprimierungsprofile. Jobs können gespeichert werden. Im Menü Settings/ Show Audiences oder mit Klick auf den Button Audiences wird das nächste Fenster geöffnet: |
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| Mit dem Pfeilbutton können bis zu drei Audiences für die Ausgangsdatei festgelegt werden. Bei Bandbreiten für Modems ist es sinnvoll, einen Substream mit zu encodieren, da in den seltensten Fällen "wirkliche" 56K erreicht werden. ISDN bietet hingegen eine "garantierte" Bandbreite. Beim Streamen über einen Realserver wird die jeweils beste Version an den Client übertragen. Bei HTTP-Streaming über einen normalen Webserver wird nur die schlechteste Version (die mit der geringsten Bandbreite) übertragen! Mehr als Single-Rate brauchts also eh nicht. | ||
Der Löschen-Button erklärt sich von selbst. |
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| Alle anderen Einstellungen des Fensters Audiences können bleiben (die meisten können eh nicht verändert werden), Normal Motion Video passt fast immer, Audio je nach Inhalt. Two-Pass Encoding ist sowieso obligatorisch. | ||
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Der Button "Edit Audience in a Job" öffnet ein Fenster für genauere Einstellungen. Für uns User ist dieses Fenster ausgesprochen brutal: praktisch kann hier in der kostenlosen Basicversion nichts eingestellt oder verändert werden. Ein schlechter Witz der Firma Real. VBR gibts z. B. somit erst in der Teuroversion. Zurück im Hauptfenster geben wir schon mal unter Clip Information Titel, Autor undsoweiter ein. Interessant ist hier noch der Button Video Filters: |
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Cropping ist deaktiviert, Deinterlacing und Inverse telecine brauchen wir nur wenn wir in eine Framesize größer als 352 x 288 komprimieren bzw. aus einem 30 fps NTSC-File, welches wiederum aus 24 fps-Film hochgerechnet wurde. Näheres hier Sinnvoll ist es in jedem Fall die Black Level Correction zu aktivieren, ebenso wie die Noise Reduction (weniger Rauschen, dafür ein leichter Weichzeichnereffekt). Jetzt bleibt nur noch, den Speicherort für das Zielvideo festzulegen: |
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| Ein
Klick auf den Button Encode startet die Komprimierung. In einem 1. Durchgang wird das Video zunächst analysiert. Die Komprimierung ist dadurch effizienter, da auch bei Real eine Art Kompression über I-P-B Frames praktiziert wird. |
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| Im 2. Durchgang wird erst tatsächlich encodet. Im Outputfenster kann die Qualität bereits begutachtet werden. Im übrigen läuft dieser Vorgang fast in Echtzeit ab (muss er ja, damit Livestreaming möglich ist). | ||
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Am
Ende des Encoding-Prozesses haben wir eine Videodatei mit demselben Namen
wie unsere Ausgangsdatei und der Dateiendung *.rm (RealMedia File).
Fazit: Der Helix Producer ist total "abgespeckt". Angesichts der ungenügenden Einstellmöglichkeiten ziehe ich den Real Producer in Premiere vor. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: eine massive Behinderung von Seiten der Firma Real, eigentlich eine Unverschämtheit sondergleichen. Es
ist Mai 2004 und es gibt einen neuen Real Producer 10 (er heisst
jetzt nicht mehr "Helix"). Praktisch bleibt also alles beim Alten. Angeblich soll der neue 10er aber viel effizienter sein.... |
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